Ausgewähltes Thema: Häufige Fehler bei der Beurteilung von Anlagerisiken

Willkommen! Heute sprechen wir offen über häufige Fehler bei der Beurteilung von Anlagerisiken – vom Missverständnis des Risikobegriffs bis zu psychologischen Fallen. Begleiten Sie uns, teilen Sie Ihre Erfahrungen und abonnieren Sie, um keine praxisnahen Impulse zu verpassen.

Was Risiko wirklich bedeutet

Wer für die Ausbildung der Kinder in fünf Jahren spart, trägt ein anderes Risiko als jemand, der eine Rente in dreißig Jahren plant. Verwechselte Zeithorizonte führen zu Fehlentscheidungen, weil Schwankungen falsch gewichtet werden. Kommentieren Sie, welcher Zeithorizont Ihre wichtigsten Ziele prägt.

Psychologische Fallen, die Entscheidungen verzerren

Nach drei erfolgreichen Trades hielt Thomas sich für unfehlbar und verdoppelte seine Positionen. Ein plötzlicher Rücksetzer löschte Monate an Gewinnen. Überkonfidenz unterschätzt Streuung der Ergebnisse und überschätzt die eigene Trefferquote. Schreiben Sie, wie Sie Demut fest in Ihren Prozess einbauen.

Daten und Kennzahlen: richtig lesen, richtig nutzen

Eine hohe Sharpe Ratio in ruhigen Phasen übersieht oft seltene, heftige Verluste. Risiko ist nicht normalverteilt, Fat Tails sind real. Ergänzen Sie die Sharpe mit Stresstests, Drawdowns und Liquiditätsprüfungen. Schreiben Sie, welche Risikokennzahl Sie am meisten missverstanden haben.

Liquidität, Tail-Risiken und das Unwahrscheinliche

Orderbücher wirken tief, bis alle gleichzeitig zum Ausgang wollen. Spreads weiten sich, Handelsfenster schließen, manche Vehikel setzen Rücknahmen aus. Berichten Sie, wie Sie Liquiditätsrisiken messen und welche Puffer Sie für Notfälle vorhalten.
Extreme Verluste treten häufiger auf, als Normalverteilungen suggerieren. Modelle müssen Ausreißer respektieren, nicht wegmitteln. Erzählen Sie, welches Stressereignis Ihre Sicht auf Risiko dauerhaft verändert hat, und wie Sie seither Tail-Risiken adressieren.
Niemand kennt die Zukunft, aber man kann Spannbreiten denken. Kombinieren Sie plausible Szenarien mit Handlungsplänen und Frühindikatoren. Kommentieren Sie, wie Sie Szenarien dokumentieren, überprüfen und bei Bedarf anpassen, ohne in Aktionismus zu verfallen.

Prozesse, Kommunikation und Disziplin

Investment-Policy-Statement als Schutzgeländer

Ein schriftlicher Rahmen fixiert Ziele, Risikobudgets, Rebalancing-Regeln und Ausnahmen. Er schützt in heißen Phasen vor spontanen Kehrtwenden. Teilen Sie, welche Passagen in Ihrem Statement am meisten Streit und Fehler vermeiden.

Risikotoleranz versus Risikotragfähigkeit

Was Sie emotional aushalten, ist nicht zwangsläufig das, was Ihre Finanzen tragen. Cashflows, Verpflichtungen und Puffer bestimmen Tragfähigkeit. Kommentieren Sie, wie Sie beide Dimensionen messen und Konflikte transparent auflösen.

Checklisten gegen Schnellschüsse

Eine kurze, verbindliche Checkliste vor jeder Entscheidung reduziert Impulse. Punkte wie Datenqualität, Alternativen, Downside und Exit-Kriterien schaffen Klarheit. Schreiben Sie, welche Punkte auf Ihrer Liste stehen und wie Sie die Einhaltung überwachen.
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